Mentoring-Programm

Der Sprecherrat der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ und der „Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V.“ bieten seit 2019 alle zwei Jahre ein Mentoring-Programm zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses an.

Aktuelles

Start der zweiten Runde des dvs-Mentoring-Programms
Nach seinem ersten erfolgreichen Durchgang geht das Mentoring-Programm zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses nun in die zweite Runde.
Die Bewerbungsphase für die begrenzte Anzahl an Plätzen im Mentoring-Programm endet am 15. November 2021
 

Wozu dient das Programm?

Das Programm soll Nachwuchswissenschaftler*innen (während und nach der Promotion) darin unterstützen, ihre Karriereplanung bewusst in den Blick zu nehmen, sich über formelle und informelle Strukturen und „Spielregeln“ des Hochschulsystems im Allgemeinen und der Sportwissenschaft im Besonderen zu informieren und über ihre eigene Hochschule und sportwissenschaftliche Teildisziplin hinausgehende Netzwerke zu bilden.

 

Was gehört zum Programm?

Im Programm ist ein One-to-One-Mentoring vorgesehen, in dem sich Nachwuchswissenschaftler*innen mithilfe der Unterstützung und Beratung durch erfahrene und etablierte Wissenschaftler*innen mit der individuellen Karriereentwicklung auseinandersetzen. Es können sowohl aktuelle karriererelevante Problemstellungen als auch die zukünftige wissenschaftliche Laufbahn betreffende Fragen im Fokus stehen. Das Mentoring-Programm konzentriert sich auf den Austausch mit den Mentor*innen und kann damit zeitlich flexibel gestaltet werden. Zusätzlich werden Netzwerktreffen im Rahmen gegebener Möglichkeiten angeboten, deren Teilnahme jedoch kein verpflichtender Bestandteil des Programms ist.

 

Was gehört NICHT zum Programm?

Weitere (mitunter zeitintensive) Förderformate wie Workshops oder Seminare sind kein verpflichtender Bestandteil des Programms, werden von Seiten der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ aber an anderer Stelle angeboten (https://www.sportwissenschaft.de/die-dvs/struktur-und-gremien/kommissionen/wissenschaftlicher-nachwuchs/nachwuchsveranstaltungen/). Das Mentoring konzentriert sich auf strategische Themen. Eine fachlich-inhaltliche Beratung im Hinblick auf die eigene Forschungsarbeit ist explizit nicht vorgesehen; diese obliegt der jeweiligen Betreuungsperson der Qualifikationsarbeit.

 

Wer kann am Programm teilnehmen?

Das Programm zielt auf die Weiterentwicklung der beruflichen Rolle als Wissenschaftler*in. Damit richtet es sich an alle Nachwuchswissenschaftler*innen in der Sportwissenschaft und steht Promovierenden und Postdocs gleichermaßen offen.

 

Was muss ich für die Teilnahme am Programm investieren?

Voraussetzung zur Teilnahme ist das Interesse daran, die eigene berufliche Rolle mithilfe kritisch-konstruktiver Unterstützung durch eine*n erfahrene*n Kollegen*in weiterzuentwickeln. Das Programm läuft über einen Zeitraum von 18 Monaten. Wie viel Zeit darin auf das Mentoring verwendet wird, bleibt jedem Mentoring-Tandem letztlich selbst überlassen. Erfahrungsgemäß sollte zwischen den Kontakten jeweils nicht mehr als zwei/drei Monate liegen, um die nötige Intensität des Austausches gewährleisten zu können. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos; Reisen zur Realisierung von Treffen mit den Mentor*innen können für Mitglieder des Vereins zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf Antrag mit bis zu 150,-€ finanziell unterstützt werden (hier).

 

Was muss ich als Mentor*in investieren?

Mentor*innen haben Interesse daran, eine*n Nachwuchswissenschaftler*in darin zu unterstützen, die eigene berufliche Rolle weiterzuentwickeln. Das Programm läuft über einen Zeitraum von 18 Monaten. Wie viel Zeit darin auf das Mentoring verwendet wird, bleibt jedem Mentoring-Tandem letztlich selbst überlassen; die Verantwortung für den Fortgang des Prozesses liegt bei den Mentees. Die Mentor*innen werden in ihrer Beratung durch einen Mentoring-Leitfaden (hier) unterstützt.

 

Wie kann ich mich bewerben?

Die Bewerbung ist in jedem zweiten Jahr (2019, 2021, etc.) jeweils bis zum 15. November möglich. Die Aufnahme in das Mentoring-Programm erfolgt auf Basis einer schriftlichen Bewerbung. Diese umfasst

  • den ausgefüllten Bewerbungsbogen (hier),
  • ein aussagekräftiges Motivationsschreiben (1-2 Seiten) inkl. der Ziele, die im Mentoring-Programm verfolgt werden,
  • einen akademischen Lebenslauf.

Ausschlaggebend für die grundsätzliche Aufnahme in das Programm sind Bewerbungsbogen und Motivationsschreiben. Die Inhalte des Lebenslaufs dienen nicht als Selektionskriterien für eine erfolgreiche Bewerbung, sondern als Grundlage für den Matching-Prozess. Die Unterlagen sind bitte per Mail als PDF an Jun.-Prof. Dr. Julia Hapke (julia.hapke@uni-tuebingen.de) zu senden.

 

Wie geht es dann genau weiter?

Weitere Details zu Benefits, Programmablauf und Organisatorischem sowie ein Leitfaden (hier) und Arbeitsmaterialien für das Mentoring finden sich in der Beschreibung des Programmkonzepts (hier). Zudem finden sich weitere Informationen in den Präsentationsfolien zum Programm (hier) sowie bei den Ansprechpartner*innen Jun.-Prof. Dr. Julia Hapke (julia.hapke@uni-tuebingen.de), Teresa Schkade (t.schkade@dshs-koeln.de), Dr. Julia Lohmann (julia.lohmann@uni-a.de), Christian Hübner (chuebner@uni-wuppertal.de) und Dr. Philipp Baumert (philipp.baumert@tum.de).

 

Können Reisekosten (anteilig) erstattet werden?

Die Reisekostenabrechnung erfolgt wie in der folgenden PDF-Datei beschrieben über Jennifer Franz, wenn die Mentees Mitglied im Verein zur Förderung des Sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V. oder dvs-Mitglied sind.

 

Erste Zwischenevaluation des Mentoring-Programms

Das Mentoring Programm der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ wurde nach dem ersten Durchgang sehr gut aufgenommen und die Betreuer des Programms erfreuen sich positiven Feedbacks. Die Ergebnisse der ersten Zwischenevaluation können Sie hier nachlesen.

 

Zum Download

 

 

Jun. Prof. Dr. Julia Hapke

Eberhard Karls Universität Tübingen
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Institut für Sportwissenschaft
Fachdidaktik des Sports
Wilhelmstr. 124
72074 Tübingen
Besucheradresse: Alberstr. 27 – 1. OG – Raum 115

Telefon: 07071 / 29-78 419
E-Mail: julia.hapke@uni-tuebingen.de
Web: Öffnet externen Link in neuem FensterJun. Prof. Dr. Julia Hapke an der Universität Tübingen

Julia Hapke ist seit 2017 Juniorprofessorin für Fachdidaktik des Sports am Institut für Sportwissenschaft in Tübingen und der Tübingen School of Education. Sie forscht zur Entwicklung professioneller Kompetenzen in der Sportlehrerbildung sowie zur Konzeption und Evaluation mehrperspektivischen und kompetenzorientierten Sportunterrichts. Von 2013-2019 war sie Mitglied im Sprecherrat der dvs-Kommission Wissenschaftlicher Nachwuchs und hat hier die Entwicklung und Etablierung des Mentoring-Programms initiiert. In der Funktion der Betreuung des Mentoring-Programms bleibt sie weiterhin mit dem Sprecherrat und der Kommission assoziiert.“

Teresa Maria Schkade

Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln

Telefon: 0221-49826101
E-Mail: T.Schkade@dshs-koeln.de
Web: Teresa Schkade an der DSHS

Teresa Schkade (1987) schloss ihr Studium mit den Fächern Sport und Musik für das Lehramt an Gymnasien/Gesamtschulen an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS Köln) und an der Folkwang Universität der Künste in Essen (Klavier/Gesang) erfolgreich ab. Anschließend erhielt sie eine Stelle im Sportlehrer*innenausbildungszentrum der DSHS Köln. Aktuell ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Schulsport2030 an der DSHS Köln angesiedelt und schreibt ihre Doktorarbeit im Themenfeld „Inklusion im Schulsport unter besonderer Berücksichtigung der Einstellung und Selbstwirksamkeit von angehenden Sportlehrkräften“. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Inklusion und Heterogenität im Schulsport sowie der Entwicklung von Lehr-/Lerntools für (angehende) Sportlehrkräfte. Darüber hinaus ist sie vielseitig interessiert, hat 2012 den gemeinnützigen Verein Lebensdurst-ich e.V. für junge Erwachsene mit schweren Erkrankungen ins Leben gerufen, ist Altstipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung, Vereinsvorsitzende des Ensembles „Junger Chor NRW e.V.“ und motiviert, neue Herausforderungen im Team anzugehen.