Mentoring-Programm

 

Der Sprecherrat der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ und der „Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V.“ haben erstmalig im Jahr 2019 ein Mentoring-Programm zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses angeboten.

 

Aktuelles

Zu Beginn des Jahres 2020 ist der erste dvs-Mentoring-Programm-Jahrgang erfolgreich gestartet. 25 Mentees konnten in das Programm, welches über einen Zeitraum von 18 Monaten Nachwuchswissenschaftler/innen unterstützt, aufgenommen werden. Das Programm bietet den Nachwuchswissenschaftler/innen die Möglichkeit ihre Karriereplanung bewusst in den Blick zu nehmen, sich über formelle und informelle Strukturen und „Spielregeln“ des Hochschulsystems im Allgemeinen und der Sportwissenschaft im Besonderen zu informieren und über ihre eigene Hochschule und sportwissenschaftliche Teildisziplin hinausgehende Netzwerke zu bilden.

Diese und weitere Anliegen wurden von den künftigen Mentees, die sich in unterschiedlichen Stadien ihrer wissenschaftlichen Qualifikationsphase befinden („Predocs“, Doktorand/innen und Postdocs), auch in den Motivationsschreiben geäußert: einen (besseren) Zugang zur Scientific Community aufbauen, die eigene Profilbildung aktiv gestalten, sich nach einigen Auslandsjahren wieder im Deutschen Wissenschaftssystem eingliedern oder auch die Vereinbarkeit von Familie und sportwissenschaftlicher Karriere. Diese jeweils genannten Themen werden in den kommenden Monaten im Rahmen des dvs-Mentoring-Programms, konkret durch Tandems von etablierten Sportwissenschaftler/innen und dem/der jeweiligen Mentee, bearbeitet. 

Die hohe Beteiligung lässt einen Bedarf für eine gezielte Förderung und Begleitung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses hinsichtlich strategischer und persönlicher Fragen die eigene Karriere betreffend, erkennen. Für einige Mentees konnten bereits geeignete Mentor/innen gefunden werden – diesen Mentor/innen möchten wir schon einmal ein herzliches Dankeschön sagen für ihr Engagement für den sportwissenschaftlichen Nachwuchs!

Die nächste Bewerbungsrunde für eine Teilnahme findet voraussichtlich im 2. Halbjahr 2021 statt.

 

Wozu dient das Programm?

Das Programm soll Nachwuchswissenschaftler/innen (während und nach der Promotion) darin unterstützen, ihre Karriereplanung bewusst in den Blick zu nehmen, sich über formelle und informelle Strukturen und „Spielregeln“ des Hochschulsystems im Allgemeinen und der Sportwissenschaft im Besonderen zu informieren und über ihre eigene Hochschule und sportwissenschaftliche Teildisziplin hinausgehende Netzwerke zu bilden.

 

Was gehört zum Programm?

Dazu ist ein One-to-One-Mentoring vorgesehen, in dem sich Nachwuchswissenschaftler/innen mithilfe der Unterstützung und Beratung durch erfahrene und etablierte Wissenschaftler/innen mit der individuellen Karriereentwicklung auseinandersetzen. Es können sowohl aktuelle karriererelevante Problemstellungen als auch die zukünftige wissenschaftliche Laufbahn betreffende Fragen im Fokus stehen. Das Mentoring-Programm konzentriert sich auf den Austausch mit der/dem Mentor/in und kann damit zeitlich flexibel gestaltet werden.

 

Was gehört NICHT zum Programm?

Weitere (mitunter zeitintensive) Förderformate wie Workshops oder Netzwerktreffen sind im Programm nicht enthalten, werden von Seiten der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ aber an anderer Stelle angeboten (hier). Das Mentoring konzentriert sich außerdem auf strategische Themen. Eine fachlich-inhaltliche Beratung im Hinblick auf die eigene Forschungsarbeit ist explizit nicht vorgesehen; diese obliegt der jeweiligen Betreuungsperson der Qualifikationsarbeit.

 

Wer kann am Programm teilnehmen?

Das Programm zielt auf die Weiterentwicklung der beruflichen Rolle als Wissenschaftler/in. Damit richtet es sich an alle Nachwuchswissenschaftler/innen in der Sportwissenschaft und steht Promovierenden und Postdocs gleichermaßen offen.

 

Was muss ich als Mentee investieren?

Voraussetzung zur Teilnahme ist das Interesse daran, die eigene berufliche Rolle mithilfe kritisch-konstruktiver Unterstützung durch eine/n erfahrene/n Kollegen/-in weiterzuentwickeln. Das Programm läuft über einen Zeitraum von 18 Monaten. Wie viel Zeit darin auf das Mentoring verwendet wird, bleibt jedem Mentoring-Tandem letztlich selbst überlassen. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos; Reisen zur Realisierung von Treffen mit dem/der Mentor/in können auf Antrag ggf. durch den Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V. finanziell unterstützt werden.

Was muss ich als Mentor/in investieren? 

Mentor/innen haben Interesse daran, eine/n Nachwuchswissenschaftler/in darin zu unterstützen, die eigene berufliche Rolle weiterzuentwickeln. Das Programm läuft über einen Zeitraum von 18 Monaten. Wie viel Zeit darin auf das Mentoring verwendet wird, bleibt jedem Mentoring-Tandem letztlich selbst überlassen; die Verantwortung für den Fortgang des Prozesses liegt beim/bei der Mentee. Der/Die Mentor/in wird in seiner/ihrer Beratung durch einen Mentoring-Leitfaden unterstützt.

 

Wie kann ich mich bewerben?

Die Bewerbung ist in jedem zweiten Jahr jeweils nach dem dvs-Hochschultag bis zum 15. November möglich. Die Aufnahme in das Mentoring-Programm erfolgt auf Basis einer schriftlichen Bewerbung. Diese umfasst

  • den ausgefüllten Bewerbungsbogen (hier),
  • ein aussagekräftiges Motivationsschreiben (1-2 Seiten) inkl. der Ziele, die im Mentoring-Programm verfolgt werden,
  • einen akademischen Lebenslauf.

Ausschlaggebend für die grundsätzliche Aufnahme in das Programm sind Bewerbungsbogen und Motivationsschreiben. Die Inhalte des Lebenslaufs dienen nicht als Selektionskriterien für eine erfolgreiche Bewerbung, sondern als Grundlage für den Matching-Prozess. Die Unterlagen sind bitte per Mail als PDF an die unten stehenden Programmverantwortlichen zu senden.

Wie geht es dann genau weiter?

Weitere Details zu Benefits, Programmablauf und Organisatorischem sowie ein Leitfaden und Arbeitsmaterialien für das Mentoring finden sich in der Beschreibung des Programmkonzepts (hier). Zudem finden sich weitere Informationen in den Präsentationsfolien zum Programm (hier) sowie bei den unten stehenden Ansprechpartnerinnen.

 

Können Reisekosten (anteilig) erstattet werden?

Die Reisekostenabrechnung erfolgt wie in der folgenden Leitet Herunterladen der Datei einPDF-Datei beschrieben über Jennifer Franz, wenn die Mentees Mitglied im Verein zur Förderung des Sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V. oder dvs-Mitglied sind.

 

 

Jun. Prof. Dr. Julia Hapke

Eberhard Karls Universität Tübingen
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Institut für Sportwissenschaft
Fachdidaktik des Sports
Wilhelmstr. 124
72074 Tübingen
Besucheradresse: Alberstr. 27 – 1. OG – Raum 115

Telefon: 07071 / 29-78 419
E-Mail: julia.hapke@uni-tuebingen.de
Web: Öffnet externen Link in neuem FensterJun. Prof. Dr. Julia Hapke an der Universität Tübingen

Julia Hapke ist seit 2017 Juniorprofessorin für Fachdidaktik des Sports am Institut für Sportwissenschaft in Tübingen und der Tübingen School of Education. Sie forscht zur Entwicklung professioneller Kompetenzen in der Sportlehrerbildung sowie zur Konzeption und Evaluation mehrperspektivischen und kompetenzorientierten Sportunterrichts. Von 2013-2019 war sie Mitglied im Sprecherrat der dvs-Kommission Wissenschaftlicher Nachwuchs und hat hier die Entwicklung und Etablierung des Mentoring-Programms initiiert. In der Funktion der Betreuung des Mentoring-Programms bleibt sie weiterhin mit dem Sprecherrat und der Kommission assoziiert.“

Teresa Maria Odipo

Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln

Telefon: 0221-49826101
E-Mail: T.Odipo@dshs-koeln.de
Web: Öffnet externen Link in neuem FensterTeresa Odipo an der DSHS

Teresa Odipo (1987) schloss ihr Studium mit den Fächern Sport und Musik für das Lehramt an Gymnasien/Gesamtschulen an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS Köln) und an der Folkwang Universität der Künste in Essen (Klavier/Gesang) erfolgreich ab. Anschließend erhielt sie eine Stelle im Sportlehrer*innenausbildungszentrum der DSHS Köln. Aktuell ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Schulsport2030 an der DSHS Köln angesiedelt und schreibt ihre Doktorarbeit im Themenfeld „Inklusion im Schulsport unter besonderer Berücksichtigung der Einstellung und Selbstwirksamkeit von angehenden Sportlehrkräften“. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Inklusion und Heterogenität im Schulsport sowie der Entwicklung von Lehr-/Lerntools für (angehende) Sportlehrkräfte. Darüber hinaus ist sie vielseitig interessiert, hat 2012 den gemeinnützigen Verein Lebensdurst-ich e.V. für junge Erwachsene mit schweren Erkrankungen ins Leben gerufen, ist Altstipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung, Vereinsvorsitzende des Ensembles „Junger Chor NRW e.V.“ und motiviert, neue Herausforderungen im Team anzugehen.

Dr. Katharina Ptack

Universität Bayreuth
Institut für Sportwissenschaft
Universitätsstraße 30
95440 Bayreuth

Telefon: +49 (0) 921 - 55 3483
E-Mail: katharina.ptack@uni-bayreuth.de
Web: Öffnet externen Link in neuem FensterKatharina Ptack an der Universität Bayreuth

Katharina Ptack (geb. 1989) absolvierte ihr Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in den Hauptfächern Sport, Mathematik und Psychologie an der Universität Tübingen. Seitdem arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl „Sozial- und Gesundheitswissenschaften des Sports“ der Universität Bayreuth. Neben der Lehre zu sportpädagogischen und gesundheitswissenschaftlichen Themen beschäftigt sie sich v.a. mit empirischer Schulsportforschung mit Schwerpunkt auf dem Thema Gesundheit.