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02.08.2023 |   News

Positi­onspa­pier zur Not­wen­dig­keit ei­ner Glo­balen Alli­anz zur För­de­rung „Kör­perli­cher Akti­vität – die Ham­bur­ger Erklä­rung“ ver­öffent­licht

Hamburger Erklärung

139 medizinische und wissenschaftliche Organisationen sowie Sport- und Regierungsinstitutionen veröffentlichen ein Positionspapier zur Notwendigkeit einer „Globalen Allianz zur Förderung körperlicher Aktivität“ – die Hamburger Erklärung.

Nicht übertragbare Krankheiten wie koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Demenz, Depressionen und Krebs sind weltweit auf dem Vormarsch und stehen häufig in Zusammenhang mit einem Mangel an körperlicher Aktivität. Weltweit liegt das Niveau der körperlichen Aktivität unter den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ein Mangel an körperlicher Aktivität kann die Krankheits- und Sterblichkeitsraten erhöhen, die Lebensqualität verschlechtern und die ökonomische Belastung für die Einzelne oder den Einzelnen und die Gesellschaft erhöhen.

Als Reaktion auf diesen Entwicklungstrend haben sich im April 2021 in Hamburg zahlreiche Organisationen unter einem Dach zusammengefunden uund die „Hamburger Erklärung“ unterzeichnet. Auch das BISp unterstützt ausdrücklich die „Hamburger Erklärung“, die eine internationale Verpflichtung darstellt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die körperliche Aktivität zu erhöhen und die Gesundheit des Einzelnen und der Bevölkerung insgesamt zu verbessern.

Wenn sich Ärzt*innen und alle anderen Gesundheitsberufe in erster Linie auf das Individuum konzentrieren, ruft die „Global Alliance for the Promotion of Physical Activity“ diese auf, ihre Patient*innen zu aktivieren, aber auch in ihren Gemeinden und auf allen politischen Ebenen Verantwortung zu übernehmen, um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung zu verbessern. In der „Hamburger Erklärung“ ruft die Allianz nationale und internationale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger dazu auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um tägliche körperliche Aktivität in allen Bereichen zu fördern.

Die „Globale Allianz“ ruft alle beteiligten gesellschaftlichen Gruppen auf, Verantwortung zu übernehmen, um nachhaltige Gesundheitsziele für ihre Patient*innen zu erreichen: Ärzt*innen, Krankenhäuser, Physiotherapeut*innen sowie Sportwissenschaftler*innen und kommunale Gesundheitsdienstleister.

Schlussfolgerungen:
Die Welt leidet unter einer Adipositas-Epidemie aufgrund abnehmender körperlicher Aktivität. Jede Altersgruppe ist davon betroffen, insbesondere Kinder.
Ein Mangel an körperlicher Aktivität verursacht viele Probleme für den Einzelnen und die Gesellschaft. Die Lösung besteht darin, mehr Menschen in Bewegung zu bringen. Das ist das übergreifende Ziel der „Globalen Allianz zur Förderung der körperlichen Bewegung“.
Die Menschen dazu zu bringen, sich zu bewegen, unabhängig von ihrem individuellen Ausgangsniveau, und so den Weg zu mehr körperlicher Aktivität und Bewegung (und Sport) zu finden, ist die entscheidende Priorität. 

Wenn wir zusammenarbeiten, haben wir eine bessere Chance, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, indem wir die entsprechenden Maßnahmen ergreifen und die Entscheidungsträger dahingehend beeinflussen, dass sie zum Wohle aller in körperliche Aktivität investieren. Die Verwirklichung dieses Ziels wird Leben retten, Geld sparen, die Menschen glücklicher machen und dazu beitragen, die Welt zusammenzubringen. 

Hier sind fünf Schlüsselbotschaften:
1) Förderung von körperlicher Aktivität als Medizin. 
Nutzen Sie Multiplikatoren und Vorbilder in allen Bereichen des Lebens, um die Botschaft zu vermitteln, dass Gesundheit, Wohlbefinden und Glück zu Hause beginnen. Dass körperlicher Aktivität die beste Medizin ist. Dass Vorbeugen besser ist als Heilung.

2) Lobbyarbeit bei politischen Entscheidungsträgern.
Entwicklung von Instrumenten und Programme, damit wir Lobbying betreiben können, damit sich Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen auf allen Ebenen dafür einsetzen, in körperliche Aktivität zu investieren, um Leben zu retten, Geld zu sparen und die Gesellschaft zu verbessern.

3) Die Anpassung der körperlichen Aktivität an den Einzelnen, die Gemeinschaft und ihre Umgebung. 
Körperliche Aktivität muss auf den Einzelnen zugeschnitten sein, das Alter, das Geschlecht, die sozioökonomischen und kulturellen Gegebenheiten sowie auf die klimatischen Bedingungen.

4) Nutzen der neuesten Technologien. 
Arbeiten Sie mit den großen Tech, Pharma- und Medizinunternehmen sowie Bildungseinrichtungen, um körperliche Aktivität in das tägliche Leben zu integrieren durch tragbare Geräte, Smartphones, das Internet und das Metaverse. Einfacher und unterhaltsamer Einstieg durch Gamification, Belohnungen und den Aufbau von Communities.

5) Ein Aufruf zu mehr Studien über die Wirksamkeit und Umsetzung von politischen Konzepten (Policies) und Programmen. 
Die meisten Informationen zur Prävention stammen aus Kohortenstudien, und es besteht ein dringender Bedarf an gut konzipierten Studien für körperliche körperlicher Aktivität in der Bevölkerung und im Gesundheitssystem – insbesondere im Hinblick auf unterversorgte Minderheiten.

Die vollständige Presseerklärung finden Sie hier:

  • Presseerklärung zur Global Alliance (PDF)
  • Press release on the Publication of the Global Alliance (PDF)

22.04.2021
dvs unterzeichnet „Hamburg Declaration“
"Hamburg Declaration" für mehr Bewegung und Sport: Globale Allianz aus 40 Organisationen unterzeichnet wegweisende Vereinbarung

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