Arbeitsgruppe konstituiert - DSLV, dvs, DOSB, FSW

Memorandum zum Schulsport wird überarbeitet

Auf Initiative des Deutschen Sportlehrerverbandes (DSLV) hat sich Ende Oktober 2018 eine Arbeitsgruppe (AG) konstituiert, die das vorliegende "Memorandum zum Schulsport" fortschreiben will. Die derzeit gültige Fassung ist im September 2009 entstanden, so dass eine Aktualisierung aufgrund von neueren Entwicklungen im Schulsport (z. B. hinsichtlich Ganztag, Inklusion) angezeigt ist. Der AG gehören neben dem Präsidenten des DSLV, Michael Fahlenbock (Bergische Universität Wuppertal), der Vize-Präsident Bildung der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), Prof. Dr. Eckart Balz (Bergische Universität Wuppertal), ebenso an wie Prof. Dr. Detlef Kuhlmann (Leibniz Universität Hannover) als Vorsitzender des Fakultätentags Sportwissenschaft (FSW), dem Zusammenschluss der rund 60 Institute und Fakultäten für Sportwissenschaft an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. Komplettiert wird die fünfköpfige AG von der Vize-Präsidentin für Bildung und Olympische Erziehung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (Berlin), und Boris Rump, dem zuständigen Referenten für Bildung und Engagement im Geschäftsbereich Sportentwicklung des DOSB.

In dem Memorandum sollen auch Akzente z.B. hinsichtlich der Ausbildung einschließlich der Fort- und Weiterbildung von Sportlehrkräften sowie zur Ermittlung von zukünftigen Bedarfen von Sportlehrkräften mit akademischen Abschlüssen für die verschiedenen Schulformen und -stufen gesetzt werden, um dem fachfremden Erteilen von Sportunterricht bzw. dem Quereinstieg ohne fachgerechte Ausbildung entgegenzuwirken. Das Memorandum Schulsport versteht sich als ein bildungs- und wissenschaftspolitisches Papier, das eine qualitätsvolle Zukunftsfähigkeit des Schulsports in Deutschland sicherstellen helfen soll. Die aktualisierte Fortschreibung des Memorandums soll spätestens im Herbst 2019 vorliegen. Die derzeit gültige 20-seitige Fassung des Memorandums zum Schulsport war seinerzeit ebenfalls von den vier Verbänden DSLV, dvs, FSW und DOSB erstellt worden.

Quelle: Detlef Kuhlmann, FSW

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