Interdisziplinäre dvs-Experten/innen-Workshops

Die Idee

Das Präsidium der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft e. V. (dvs) führte im Frühjahr 2014 das Veranstaltungsformat "Interdisziplinäre dvs-Experten/innen-Workshops" ein.

Das neue Veranstaltungsformat soll die Möglichkeit bieten, in regelmäßiger Folge (1-2 Mal pro Jahr) gesellschaftlich relevante Querschnittsthemen aus Sport und Sportwissenschaft inter- und transdisziplinär zu diskutieren und gemeinsame Positionen zu erarbeiten. Das dvs-Präsidium möchte mit den interdisziplinären Workshops nicht nur alle Sektionen und Kommissionen, sondern auch andere Interessenvertreter sowie die Öffentlichkeit ansprechen. Damit wird gesamte Breite der dvs deutlich und die gesellschaftliche Relevanz der Sportwissenschaft stärker sichtbar gemacht.

6. Interdisziplinärer dvs-Expert/innen-Workshop:
„Sport und Spiel im virtuellen Raum – E-Sport und Digitalisierung des Sports“

– auf unbestimmte Zeit verschoben – (Stand: 16.03.2020)

in Karlsruhe     


Liebe Gäste und Interessierte des Workshops „Sport und Spiel im virtuellen Raum – E-Sport und Digitalisierung des Sports“,
wir müssen leider auch bekannt geben, dass der interdisziplinäre Experten/innen Workshop „Sport und Spiel im virtuellen Raum – E-Sport und Digitalisierung des Sports“ aufgrund des Corona Virus im April nicht stattfinden kann.
Aktuell arbeiten wir an drei Szenarien:
-Durchführung des Workshops exakt 1 Jahr später: April 2021
-Durchführung des Workshops im Herbst (bei relativ schneller Besserung der Lage)
-Durchführung des Workshops im Dezember 2020.
Wir werden Sie über den Prozess auf dem Laufenden halten und auch die Homepage dazu auf dem aktuellsten Stand halten: https://www.sportwissenschaft.de/veranstaltungen/experten-workshops/
Sportliche Grüße und für Sie und Ihre Familien die beste Gesundheit,
das Organisationsteam.


Flyer (PDF)

Digitalisierung und globale Vernetzung schaffen als Megatrends des 21. Jahrhunderts neue Räume, die als „Neuland“ vielfältige Möglichkeiten und Herausforderungen für den traditionellen Sport sowie für neue Formen von Sport, Spiel und  auch Bewegungsförderung sowie Gesundheitserziehung bieten.
Aufgrund der Resonanz zum Positionspapier „E-Sport als Herausforderung für die Sportwissenschaft“ der dvs auf dem 24. dvs-Hochschultag im September 2019 wurde die Idee aufgegriffen, einen Interdisziplinären dvs-Expert/innen-Workshop zum Thema „Sport und Spiel im virtuellen Raum“ durchzuführen. Ziel ist es, Sportwissenschaftler*innen, die sich bereits mit den Themen virtuelles Spiel, E-Sport und Digitalisierung des Sports auseinandersetzen, zu vernetzen, aktuelle Entwicklungen und Forschungsprojekte zu diskutieren sowie einen fortlaufenden Diskurs  zu etablieren. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit einer Kurzvorstellung ihrer Arbeit zu präsentieren und sind aufgefordert, ihre Erkenntnisse in verschiedenen Workshops einzubringen.

Weitere Informationen hier.

5. Interdisziplinärer dvs-Experten/innen-Workshop:
"Wo steht die Sportwissenschaft im Zukunftsfeld Betriebliches Gesundheitsmanagement?"
Herausforderungen erkennen – Netzwerke aufbauen – neue Projekte initiieren

8. Juni 2018 in Frankfurt am Main

Rund 70 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland kamen am 8. Juni 2018 in die Evangelische Akademie von Frankfurt, um darüber zu diskutieren, wie wir zukünftig arbeiten werden und welche Chancen, aber auch Risiken für die Gesundheit aus dem Wandel der Arbeitswelt erwachsen. Für die Herausforderung im Zeitalter der Digitalisierung und des demografischen Wandels stand der Slogan „Arbeit 4.0 – bewegt gestalten“. Eingeladen zum 5. Interdisziplinären dvs-Expert/innen-Workshop „Sportwissenschaft im Zukunftsfeld Betriebliches Gesundheitsmanagement“ hatte die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), ausgerichtet hatte ihn die dvs-Kommission Gesundheit. Weiterlesen...

4. Interdisziplinärer dvs-Experten/innen-Workshop:
"Sport im Kontext von Flucht und Migration"

Am 27.06.2017 fand an der Universität Bielefeld der 4. Interdisziplinäre dvs-Experten/innen-Workshop statt.

Die Zuwanderung von Geflüchteten ist ein zentrales und aktuelles Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. In diesem Kontext werden dem Sport genuine Potenziale zugedacht. Die Vorstellung, dass im Sport integrative (bzw. inklusive) Prozesse bewerkstelligt werden können, stellt drängende aber auch vielversprechende Fragen an die Sportwissenschaft, z. B. hinsichtlich vernünftiger Organisationsformen und Wirkungserwartungen, aber auch im Kontext von mittel- und langfristigen Konsequenzen von Flucht und Migration. Der geplante Workshop greift diese Fragen auf und untersucht Möglichkeiten (und Grenzen) des Sports auf drei Ebenen:

  • Bestandsaufnahme: Welche Angebote für Geflüchtete sind zu verzeichnen, welche      Erfahrungen bestehen, welche Leerstellen sind zu konstatieren?
  • Wissenschaftliche Zugänge: Welches Orientierungswissen liegt vor und welche offenen Fragen stellen sich?
  • Umsetzungspraktiken (Good-Practice-Beispiele): Welche Angebote, Maßnahmen und Praxisbeispiele haben sich bewährt?

Weitere Informationen

3. Interdisziplinärer dvs-Experten/innen-Workshop:
„Olympischer Spitzensport in Deutschland in der Krise? Denkanstöße aus Sicht der Sportwissenschaft“

16.02.2016 in Hamburg

Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Unzufriedenheit im deutschen Spitzensport und Nachwuchsleistungssport spürbar. Von verschiedenen Seiten gibt es kritische Äußerungen. Unter anderem wird moniert,

  • dass sich die Sportwissenschaft, die Sportmedizin und insbesondere die Trainingswissenschaft in den Leistungssport der letzten 20 Jahre wenig eingebracht hat,
  • dass zunehmend ein Monopol in der Leistungssportforschung entsteht,
  • dass die Olympiastützpunkte von der Sportwissenschaft abgekoppelt sind,
  • dass eine Individualisierung des Trainings weitgehend fehlt,
  • dass die Bedingungen für die Verknüpfung von Studium und Spitzensport suboptimal sind,
  • dass es keine Absicherung der Athleten nach ihre sportlichen Karriere gibt,
  • dass die Fördermaßnahmen von Bund und Ländern beim Athleten kaum ankommen und wenig effizient eingesetzt werden.

Hintergrund dieser an manchen Stellen pauschalierten Kritik ist u. a., dass die deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Spielen seit längerem ins Mittelmaß abdriften. Weiterlesen...

2. Interdisziplinärer dvs-Experten/innen-Workshop:
"Dabeisein ist (nicht) alles..." - Inklusion im Fokus der Sportwissenschaft

12.02.2015 in Göttingen

Das Thema „Inklusion“ gilt als eine der größten bildungs- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Auch die Sportwissenschaft stellt sich der Herausforderung „Inklusion“ und muss Konsequenzen für Forschung, Ausbildung und Beratung von sport- und bewegungsbezogenen Handlungsfeldern ziehen. Dabei zeichnen sich innerhalb des wissenschaftlichen Diskurses – für eine interdisziplinäre scientific community nicht unüblich – schnell kontroverse Auslegungen des Anspruchs, der interpretierten Potenziale und Grenzen von Inklusion ab, und es divergieren entsprechend die wissenschaftlichen Positionierungen und empfohlenen Handlungskonsequenzen.

1. Interdisziplinärer dvs-Experten/innen-Workshop:
"Droht immer mehr öffentlichen Bädern das Aus?"

06.03.2014 in Wiesbaden

Die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) hatte für den
6. März 2014 Experten und Interessenten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Sportverbänden, Kommunen und Fördervereinen zu einer gemeinsamen Tagung zum Thema „Droht immer mehr öffentlichen Bädern das Aus?“ eingeladen.

Veranstaltungshinweise: