Talent im Sportspiel

12. Sportspiel-Symposium
02. bis 04. September 2020 in Oldenburg

Unter dem Thema „Talent im Sportspiel“ richtet das Institut für Sportwissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg das 12. Sportspiel-Symposium der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft aus.

Das Thema ist ein Dauerbrenner der Sportwissenschaft und bleibt vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in den Sportspielen von besonderer Relevanz. Die Suche und die Förderung von Talenten bleibt eine Kernaufgabe im Leistungssport und ist inzwischen auch von enormer finanzieller Bedeutung. Im Rahmen des Symposiums soll eine kritische Diskussion der aktuellen Forschung erfolgen.

Neben dem Schwerpunktthema des Symposiums soll in guter Tradition der Kommission aber auch Platz für andere Themen der aktuellen Sportspielforschung sein. Neben Kurzreferaten, Arbeitskreisen und Postern werden auch Praxisbeiträge Eingang in das Symposium finden.

Hauptvortragende:

  • Prof.'in Dr. Anne-Marie Elbe (Universität Leipzig): „Die Bedeutung von psychologischen Faktoren für die Talententwicklung in Teamsportarten“
  • Prof.'in Dr. Mareije Elferink-Gemser (Universität Groningen, Niederlande): „Performance development in talented athletes: a mystery to be unraveled?“
  • Prof. Dr. Urs Granacher (Universität Potsdam): „Krafttraining im Nachwuchsleistungssport: Leistungsentwicklung und Verletzungsprävention“
  • Prof. Dr. Alfred Richartz (Universität Hamburg)
  • Prof. Dr. Bero Rigauer (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): „Sportspielforschung - ein wissenschaftliches Spiel“

Ausschreibung „Klaus Roth“-Nachwuchspreis 2020
Der „Klaus Roth“-Nachwuchspreis, mit dem herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aus dem Bereich der Sportspiele gewürdigt werden, wird erstmalig 2020 im Rahmen des 12. Sportspiel-Symposiums in Oldenburg vergeben. Bei den einzureichenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten soll der Schwerpunkt auf sportwissenschaftlichen und sportpraktischen Fragestellungen mit einem eindeutigen Bezug zu den Sportspielen liegen. Damit soll unter anderem auch der Grundgedanke von Kommissionen herausgestellt werden, die sich problemorientiert mit Fragestellungen einzelner Sportarten bzw. Sportbereiche beschäftigen, zu denen jede sportwissenschaftliche Teildisziplin beitragen kann.
Der Nachwuchspreis wird in den beiden Kategorien für Abschlussarbeiten (a) Promotion und (b) Master-Thesis sowie (c) für Vermittlungsansätze vergeben, die nicht an eine Qualifikationsarbeit gebunden sind.
Der Preis ist mit der Übernahme der Reise- und Übernachtungskosten sowie einem sportspielspezifischen Sachpreis verbunden. Die eingeladenen Preisträger*innen präsentieren und diskutieren ihre Arbeiten in einem separaten Veranstaltungsblock unter der Leitung von Klaus Roth in einem 20- bis 30-minütigen Vortrag.

Kontakt
Jörg Schorer, Florian Loffing & Dirk Büsch
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Institut für Sportwissenschaft
Arbeitsbereich Bewegung und Sport
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg
Tel.: (0441) 798–3174
E-Mail: joerg.schorer@uni-oldenburg.de   

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