Willkommen auf der Homepage der dvs-Kommission "Wissenschaftlicher Nachwuchs"!

v. l. n. r.: Sören Wallrodt, Dr. Uli Fehr, Dr. David Jaitner, Dr. Aiko Möhwald, Dr. Till Utesch, Teresa Odipo, Till Koopmann, Dr. Florian Heilmann

es fehlen: Dr. Claudia Niessner, Dr. Christina Niermann, Dr. Katharina Ptack, Dr. Birte von Haaren-Mack

dvs-Kommission "Wissenschaftlicher Nachwuchs"

Hier finden Sie u. a. alle Informationen

  • für den sportwissenschaftlichen Nachwuchs,
  • über den Verein zur Förderung des Sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V.,
  • über nachwuchsrelevante Veranstaltungen im Feld der Sportwissenschaft,
  • zur Publikation Ihrer Dissertation oder Habilitation in der Schritenreihe "Forum Sportwissenschaft".

Möchten Sie die Tätigkeiten des Vereins zur Förderung des Sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V. unterstützen?

Dann können Sie persönlich oder Ihr Institut Mitglied im Verein werden. Die zugehörigen Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Aktuelles

Start des Mentoring-Programms des ''Wissenschaftlichen Nachwuchses''

Der Sprecherrat der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ und der „Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V.“ bieten im Jahr 2019 zum ersten Mal ein Mentoring-Programm zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses an.

Was genau?

Das Programm sieht ein One-to-One-Mentoring vor, in dem sich Nachwuchswissenschaftler/innen mithilfe der Unterstützung und Beratung durch erfahrene und etablierte Wissenschaftler/innen mit der individuellen Karriereentwicklung im Feld der Sportwissenschaft auseinandersetzen. Damit bietet das Programm nicht nur für Promovierende, sondern auch – oder vielleicht gerade – für Postdocs einen substanziellen Mehrwert im Hinblick auf die Weiterentwicklung der beruflichen Rolle als Wissenschaftler/in.

Wie kann ich mich bewerben?

Die Teilnahme ist kostenlos und kann über die Programmlaufzeit von 18 Monaten zeitlich flexibel gestaltet werden. Die erste Bewerbungsphase für die begrenzte Anzahl an Plätzen endet am 15. November. Weitere Details zu Benefits, Programmablauf und Organisatorischem finden sich auf der Homepage der Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ (Mentoringprogramm) oder bei den beiden Ansprechpartnerinnen Jun.-Prof. Dr. Julia Hapke (julia.hapke@uni-tuebingen.de) und Dr. Katharina Ptack (katharina.ptack@uni-bayreuth.de)

Die aktuelle Ausgabe des Ze-Phir ist online!
Tatsächlich gibt es den Ze-Phir schon 25 Jahre und er hat sich damit eine Jubiläumsausgabe verdient. Sie finden die Jubiläumsausgabe hier. Die Jubläumsausgabe hat ein neues Design und ist Dank des Beitrags aller Kommissionen und Sektionen der dvs und vieler engagierter Autorinnen und Autoren mit 50 Seite jubiläumsgemäß umfangreich. Wir wünschen Ihnen und Euch viel Spaß bei der Lektüre.

Neue Publikation in der Schriftenreihe Forum Sportwissenschaft

In der Schriftenreihe „Forum Sportwissenschaft“ des Vereins zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses ist als Band 37 die Habilitationsschrift von Martin Giese mit dem Titel "Konstruktionen des (Im-)Perfekten Skizze einer inklusiven Fachdidaktik im Spiegel der Disability Studies" erschienen. PD Dr. Martin Giese arbeitet an der Deutschen Blindenstudienanstalt und ist Privatdozent in der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion in der Sport- und Bewegungspädagogik und Habilitation in der Behindertenpädagogik. Die Arbeit von Martin Giese skizziert an der Schnittstelle zwischen Sport- und Behindertenpädagogik Ansätze einer behindertenpädagogisch und kulturanthropologisch fundierten Theorie einer inklusiven Fachdidaktik Sport. Ausgangspunkt der Argumentation ist dabei, dass die Sportpädagogik – wie andere Anwendungs- und Handlungswissenschaften auch – vielfach mit impliziten, gesellschaftlich vorformatierten Normvorstellungen wie etwa medial kolportierten Schönheits- und Fitnessideale hantiert. Gleichzeitig ist sie auch mit verborgenen (kultur-)anthropologischen Normvorstellungen konfrontiert. Behinderung wird dabei sowohl bildungstheoretisch als auch fachdidaktisch üblicherweise ignoriert. So erscheint es auf dem Weg zu einer inklusiven Fachdidaktik notwendig, immanente Strukturen zunächst auf ihr inklusives bzw. exklusives Potential hin zu analysieren, um diskriminierende Strukturen in fachimmanenten theoretischen Modellierungen zu reflektieren und ggf. zu dekonstruieren. Als theoretisch explorative Studie findet dazu ein inter- bzw. transdisziplinärer Forschungsansatz Anwendung, der sich analytischer, texthermeneutischer Verfahren bedient, um auf der Folie der Disability Studies sowie des Ableismus immanente Inklusionshemmnisse zu dekonstruieren.

Neue Publikation in der Schriftenreihe Forum Sportwissenschaft

In der Schriftenreihe „Forum Sportwissenschaft“ des Vereins zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses ist als Band 35 die Dissertation von Birte von Haaren-Mack mit dem Titel "Effects of Aerobic Exercise Training on Stress Reactivity in Every-day Life" erschienen. Birte von Haaren-Mack (geboren 1984) arbeitet seit März 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln, Abteilung Gesundheit und Sozialpsychologie. Sie forscht zum Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Stress im Alltag. In der Lehre liegen ihre Schwerpunkte auf der Diagnostik von körperlicher Aktivität und Stress sowie wissenschaftlicher Arbeitsmethoden. Im Rahmen ihrer Dissertation untersucht sie die Effekte eines 20 wöchigen Bewegungstraining auf physiologische und emotionale Indikatoren des alltäglichen Stresserlebens unter Anwendung eines RCTs. Um physiologische und psychologische Stressantworten unter Alltagsbedingungen zu untersuchen hat sie ein ambulantes Assessment durchgeführt. Ihre Dissertation beinhaltet drei Artikel die in internationalen Zeitschriften (peer-reviewed) veröffentlicht wurden: 'The activity-affect association in inactive people' This publication analyzes whether the "feel-better effect” of unstructured physical activity observed in previous studies can be confirmed during every-day life in sedentary people. 'Regular exercise and emotional stress reactivity' This publication reports on the effects of the randomized controlled trial on emotional responses to real-life stress. 'Regular exercise and physiological stress reactivity' This publication reports on the effects of the randomized controlled trial on physiological stress responses during real-life stress.

Neue Publikation in der Schriftenreihe Forum Sportwissenschaft

In der Schriftenreihe „Forum Sportwissenschaft“ des Vereins zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses ist als Band 36 die Dissertation von Kirstin Seiler mit dem Titel "Nonverbal Behaviour and Person Perception in (Team)Sports" erschienen. Dr. Kirstin Seiler (1989) ist seit 2015 als Assistentin am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern im Bereich der Sportpsychologie tätig. Zuvor studierte sie von 2009-2014 Psychologie an der Universität Heidelberg mit den Schwerpunkten Organisationsverhalten und Adaptive Kognition (Masterstudium). Ihre Forschungsschwerpunkte sind nonverbales Verhalten und persönliche Wahrnehmung. In der Lehre arbeitet sie im Bereich der Gruppenkognition und der angewandten Sportpsychologie. Im Rahmen ihrer Arbeit geht sie der Frage nach inwieweit sich Körpersprache bzw. nonverbales Verhalten (NVV) auf interpersonaler Ebene im Sportkontext auswirkt. Dabei liegt der Fokus auf der Untersuchung des Einflusses von NVV (Dominanz und Unterwürfigkeit) auf die Erfolgszuversicht und die objektive Leistung von Mitspielerinnen und Mitspielern und Gegenspielerinnen und Gegenspielern sowohl im Labor als auch im Feld. Zur Beantwortung der Fragestellung wurde zunächst mit einer explorativen Fragebogenstudie die Relevanz von NVV im Mannschaftssport erhoben. In den anschließenden Hauptstudien wurde in einer dreiteiligen und einer zweiteiligen experimentellen Laborstudie die Bedeutung von NVV erfasst, wenn neben NVV weitere leistungsbezogene Informationen zur Verfügung stehen. Dabei zeigte sich, dass der Einfluss von NVV unabhängig von der Hinzunahme weiterer leistungsbezogener Informationen sehr groß bleibt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde erstmalig in der Forschung mittels einer experimentellen Feldstudie, in welcher im Rahmen eines Elfmeterschießens das NVV der Torhüter manipuliert wurde, getestet, ob sich die hohe interpersonale Bedeutung von NVV auch in einem realen Setting bestätigen lässt. Entsprechend bisheriger Forschung ließ sich dabei der Einfluss von NVV auf die subjektive Einschätzung der Fähigkeit der Torhüter durch die Schützen nachweisen, allerdings nicht der Einfluss auf die objektive Leistung der Schützen. Mit den durchgeführten Studien leistet diese Arbeit damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Auswirkungen von NVV im Sportkontext.

Neue Publikation in der Schriftenreihe Forum Sportwissenschaft

In der Schriftenreihe „Forum Sportwissenschaft“ des Vereins zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses ist als Band 34 die Dissertation von Andrea Dincher mit dem Titel "Screeningverfahren in der Bewegungsförderung" erschienen. Andrea Dincher (1978) ist seit April 2019 als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Sportwissenschaftlichen Institut (SWI) der Universität des Saarlandes tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Entwicklung der Motorik und deren Förderung in der frühen Kindheit sowie in der Bewegungstherapie bei neurologischen Erkrankungen. In ihrer Dissertation beschreibt sie die Entwicklung und Validierung eines Mobilitätsscreenings für Kindergartenkinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren. Eine motorische Entwicklungsstörung sollte möglichst früh entdeckt und behandelt werden, um langfristige negative Folgen für das Kind zu vermeiden. Das hier vorgestellte Screening TUG 4-6 kann schnell und einfach Aussagen über die Mobilität von Kindern zwischen vier und sechs Jahren machen. Es basiert auf der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Gesundheit und Behinderung der Weltgesundheitsorganisation und ermöglicht so die Kommunikation in einer gemeinsamen Sprache zwischen Erziehern/Lehrern, Übungsleitern, Kinderärzten, Therapeuten und Sportwissenschaftlern. Der TUG 4-6 wurde anhand von etwa 600 Kindern validiert und verfügt in hohem Maße über die für Testverfahren geforderten Haupt- und Nebengütekriterien und über die speziell für Screenings geforderte diagnostische Güte und hohe Ökonomie. Die Disseration nimmt mit der Veröffentlichung in der Schriftenreihe automatisch am Publikationspreis Sportwissenschaftlicher Nachwuchs teil, der beim Hochschultag 2019 in Berlin verliehen wird.

Verleihung des Nachwuchspreises auf dem dvs-Hochschultag 2019

Im Rahmen des Hochschultags wird bereits zum 10. Mal der dvs-Nachwuchspreis für den besten Beitrag einer Nachwuchswissenschaftlerin / eines Nachwuchswissenschaftlers vergeben. Der dvs-Nachwuchspreis wird durch die Friedrich-Schleich-Gedächtnis-Stiftung gefördert und ist mit insgesamt 1500 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten die drei FinalistInnen Reisestipendien in Höhe von jeweils 100 Euro für die Preisverleihung am Hochschultag.

Am Wettbewerb können alle nicht promovierten NachwuchswissenschaftlerInnen teilnehmen, die sich beim Eingang der Bewerbung in der Qualifikationsphase befinden und mit einem sportwissenschaftlichen Thema promovieren. Um an dem Wettbewerb teilzunehmen muss neben einem Abstract eine maximal fünfseitige schriftliche Fassung des Beitrags eingereicht werden. Die Beiträge werden von einer Jury begutachtet. Die besten drei ausgewählten Einreichung werden in einem speziellen Arbeitskreis vorgestellt.

Weitere Informationen unter www.spowi.hu-berlin.de/de/dvs2019/wissenschaftlicher-nachwuchs/dvs-nachwuchspreis oder über Dr. David Jaitner (d.jaitner@tu-braunschweig.de) und Sören Wallrodt (wallrodt@hs-koblenz.de)

Ausschreibung zum Publikationspreis sportwissenschaftlicher Nachwuchs 2017/2019

Alle sportwissenschaftliche Arbeiten, die bis 30. Juni 2019 in der seit 1984 bestehenden Schriftenreihe „Forum Sportwissenschaft“ des Vereins zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses angenommen werden, nehmen automatisch am Publikationspreis teil. Es können Dissertationen - kumulative und als opus magnum - und Habilitationsschriften eingereicht und in der viel beachteten Schriftenreihe publiziert werden. Auch bei kumulativen Arbeiten bringt die zusätzliche Begutachtung und Veröffentlichung einen deutlichen Mehrwert.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 3.000 € für die ersten drei Plätze. Die Verleihung findet beim 24. dvs-Hochschultag 2019 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Publikationspreis und zur Schriftenreihe finden Sie in unserem Flyer und unter diesem Link.

Neue Publikation in der dvs-Schriftenreihe

In der Schriftenreihe „Forum Sportwissenschaft“ des Vereins zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses ist als Band 33 die Dissertation von Nicola Böhlke erschienen (Öffnet externen Link in neuem Fensterhier).

Nicola Böhlke (1982) ist als Post-Doc-Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaft und Bewegungspädagogik der Technischen Universität Braunschweig beschäftigt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Diversität im (Schul-)Sport, Sport und Geschlecht, Psychomotorik, Schüler/innenperspektive im Sportunterricht sowie Qualitative Forschungsmethoden. In der Lehre ist Nicola Böhlke sowohl in der Theorie der Sportpädagogik als auch in der Theorie und Praxis verschiedener Lern- und Erfahrungsfelder des Sports (u. a. Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen) tätig.

Ihre Dissertation mit dem "Wie Jugendliche mit psychischen Störungen Sport erleben - Eine qualitative Studie" nimmt mit der Veröffentlichung in der Schriftenreihe automatisch am Publikationspreis Sportwissenschaftlicher Nachwuchs teil, der beim Hochschultag in Berlin verliehen wird. Unabhängig davon unterstützt der Verein die Publikation mit einem Druckkostenzuschuss von 20% (max. 250 €, nur für Vereinsmitglieder). 

Informationen zur Schriftenreihe und zum Publikationspreis finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Unser Netzwerk wächst immer weiter

Mit dem Institut für Sportwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel kann der Verein die 17. Institutsmitgliedschaft verzeichnen. Durch die Mitgliedschaft drückt das Institut explizit ihre Verantwortung für die Nachwuchsförderung aus und unterstützen mit dem Jahresbeitrag von 55 Euro auch die Arbeit des Vereins und der Kommission wissenschaftlicher Nachwuchs. Die Liste der gesamten Institutsmitgliedschaften finden sie hier.

Weitere Online-Auftritte

Auftritt des sportwissenschaftlichen Nachwuchses auf Facebook: Hier können Sie insbesondere unseren Pressespiegel verfolgen.

 

Wenn Sie ein direktes Anliegen haben und mit uns Kontakt aufnehmen möchten, können Sie gern unser Kontaktformular nutzen.