SportStadtKultur
18. dvs-Hochschultag Hamburg 26.-28.9.2007

Exkursionen: Tour I (Spitzensportkultur in Hamburg)

Sportpark Dulsberg

Exkursion zu einer Sporteinrichtung mit Modellcharakter für die Verknüpfung von Leistungssport und Schulsport, Quartierssport und privatwirtschaftlichen Sport- und Eventangeboten

Hochkultur und Stadtteilkultur, bürgerliche Kultur und alternative Kulturszene – im Sport spiegelt sich eine in manchem vergleichbare Differenzierung wieder: Hochleistungs- und Leistungssport, Schulsport und Breitensport, Stadtteilsport und Quartierssport. Im Sportpark Dulsberg in Hamburg Barmbek werden die Flächen eines klassischen Freibades für einen neuen städtischen Bewegungsraum mit diesen sehr unterschiedlich ausgerichteten Komponenten erschlossen: Stadtentwicklung und Sportentwicklung gehen Hand in Hand und verstärken sich gegenseitig.

Für den Sommer 2007 ist die Fertigstellung und Eröffnung wesentlicher Bereiche des Sportparks Dulsberg vorgesehen, eine Einrichtung mit überregionaler Bedeutung für Schul-, Breiten-, Leistungs- und Spitzensport. Sie gewinnt ihren besonderen Charme aus der baulichen Verzahnung mehrerer ganz unterschiedlicher Angebotsbereiche, aus einer auf Synergieentwicklungen gerichteten Betriebskonzeption sowie aus einem anspruchsvollen Finanzierungsverbund für Investitions- und Betriebskosten. Mehrere Partner haben die Projektentwicklung maßgeblich bestimmt und werden in dem zukünftigen Gesamtkonzept auch als wichtige Player zusammenarbeiten:

  • Der Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig Holstein als wichtiger und erfolgreicher Träger des Hamburger Leistungssports bietet alle wichtigen Trainings- und Betreuungseinrichtungen für Spitzensportler und arbeitet eng mit der benachbarten Partnerschule des Leistungssports und einem Athletenhotel am Standort zusammen.
  • Beach Sport Hamburg, ein privatwirtschaftlicher Sportanbieter, tritt als Betreiber der größten deutschen Indoor-Volleyballanlage und einer modernen Freibadanlage (Wasserspielpark, Schwimmbecken) auf. Sie stellt Ressourcen für das Beachvolleyball-Training auf Leistungssportniveau sicher, ebenso wie ein speziell auf den Stadtteil ausgerichtetes Angebot.
  • Die Bäderland Hamburg stellt das Gelände des ehemaligen Freibades zur Verfügung, errichtete und finanzierte Baulichkeiten – z.T. mit öffentlicher Förderung – und sichert den technischen Betrieb der Bäder.

Als Programm vorgesehen ist ein Rundgang durch die Einrichtungen der Anlage verbunden mit einer Erläuterung von Konzept, Entstehung und Betriebsweise.

Leitung
Ingrid Unkelbach, OSP Hamburg/Schleswig-Holstein