Um einen adäquaten und zeitgemäßen Umgang mit Forschungsdaten im Sinne der Open-Data-Strategie der Bundesregierung zu fördern, führt das BISp eine neue Anlage zum Forschungsdatenmanagement ein. Mit dieser Anlage erhalten Forschungsnehmende die Möglichkeit, ihren geplanten Umgang mit Forschungsdaten im Antrag gesondert darzulegen und damit zu einem transparenten und nachhaltigen Forschungsprozess beizutragen.
Ein fachgerechtes Forschungsdatenmanagement einschließlich der Öffnung der Forschungsdaten für Dritte sind ein zentraler Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis im Zeitalter von Open Science. Es unterstützt die Nachvollziehbarkeit wissenschaftlicher Arbeit, erleichtert die Nachnutzung von Daten und stärkt den offenen Zugang zu Forschungsergebnissen im Sinne der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable).
Die Verwendung der Anlage ist in der Einführungsphase optional. Sie wird bereits im Rahmen der aktuell laufenden Einreichungsphase für die Antragsforschung 2027 berücksichtigt. Dies bedeutet, dass die Anlage für Anträge genutzt werden kann, die bis zum 31. März 2026 eingereicht werden. Die Anlage soll Forschende darin unterstützen, den Lebenszyklus von Forschungsdaten – von der Planung bis zur Archivierung in geeigneten Repositorien – strukturiert und transparent darzulegen. Für die mögliche Finanzierung von Kosten im Zusammenhang mit dem Forschungsdatenmanagement sind die Ausführungen in der Anlage zum Forschungsdatenmanagement zu beachten.
Mehr Informationen zur Antragsstellung finden Sie hier.
Quelle: BISp, 11.02.2026
