Mentoring-Programm

 

Der Sprecherrat der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ und der „Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V.“ bieten im Jahr 2019 zum ersten Mal ein Mentoring-Programm zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses an.

 

Wozu dient das Programm?

Das Programm soll Nachwuchswissenschaftler/innen (während und nach der Promotion) darin unterstützen, ihre Karriereplanung bewusst in den Blick zu nehmen, sich über formelle und informelle Strukturen und „Spielregeln“ des Hochschulsystems im Allgemeinen und der Sportwissenschaft im Besonderen zu informieren und über ihre eigene Hochschule und sportwissenschaftliche Teildisziplin hinausgehende Netzwerke zu bilden.

 

Was gehört zum Programm?

Dazu ist ein One-to-One-Mentoring vorgesehen, in dem sich Nachwuchswissenschaftler/innen mithilfe der Unterstützung und Beratung durch erfahrene und etablierte Wissenschaftler/innen mit der individuellen Karriereentwicklung auseinandersetzen. Es können sowohl aktuelle karriererelevante Problemstellungen als auch die zukünftige wissenschaftliche Laufbahn betreffende Fragen im Fokus stehen. Das Mentoring-Programm konzentriert sich auf den Austausch mit der/dem Mentor/in und kann damit zeitlich flexibel gestaltet werden.

 

Was gehört NICHT zum Programm?

Weitere (mitunter zeitintensive) Förderformate wie Workshops oder Netzwerktreffen sind im Programm nicht enthalten, werden von Seiten der dvs-Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ aber an anderer Stelle angeboten (Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier). Das Mentoring konzentriert sich außerdem auf strategische Themen. Eine fachlich-inhaltliche Beratung im Hinblick auf die eigene Forschungsarbeit ist explizit nicht vorgesehen; diese obliegt der jeweiligen Betreuungsperson der Qualifikationsarbeit.

 

Wer kann am Programm teilnehmen?

Das Programm zielt auf die Weiterentwicklung der beruflichen Rolle als Wissenschaftler/in. Damit richtet es sich an alle Nachwuchswissenschaftler/innen in der Sportwissenschaft und steht Promovierenden und Postdocs gleichermaßen offen.

 

Was muss ich für die Teilnahme am Programm investieren?

Voraussetzung zur Teilnahme ist das Interesse daran, die eigene berufliche Rolle mithilfe kritisch-konstruktiver Unterstützung durch eine/n erfahrene/n Kollegen/-in weiterzuentwickeln. Das Programm läuft über einen Zeitraum von 18 Monaten. Wie viel Zeit darin auf das Mentoring verwendet wird, bleibt jedem/-r Mentee letztlich selbst überlassen. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos; Reisen zur Realisierung von Treffen mit dem/der Mentor/in können auf Antrag ggf. durch den Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses e.V. finanziell unterstützt werden.

 

Wie kann ich mich bewerben?

Die Bewerbung ist in jedem Jahr jeweils bis zum 15. November möglich. Die Aufnahme in das Mentoring-Programm erfolgt auf Basis einer schriftlichen Bewerbung. Diese umfasst

  • den ausgefüllten Bewerbungsbogen (Leitet Herunterladen der Datei einhier),
  • ein aussagekräftiges Motivationsschreiben (1-2 Seiten) inkl. der Ziele, die im Mentoring-Programm verfolgt werden,
  • einen akademischen Lebenslauf.

Ausschlaggebend für die grundsätzliche Aufnahme in das Programm sind Bewerbungsbogen und Motivationsschreiben. Die Inhalte des Lebenslaufs dienen nicht als Selektionskriterien für eine erfolgreiche Bewerbung, sondern als Grundlage für den Matching-Prozess. Die Unterlagen sind bitte per Mail als PDF an die Programmverantwortlichen Jun.-Prof. Dr. Julia Hapke (julia.hapke@uni-tuebingen.de) und Dr. Katharina Ptack (katharina.ptack@uni-bayreuth.de) zu senden.

 

Wie geht es dann genau weiter?

Weitere Details zu Benefits, Programmablauf und Organisatorischem sowie ein Leitfaden und Arbeitsmaterialien für das Mentoring finden sich in der Beschreibung des Programmkonzepts (Leitet Herunterladen der Datei einhier). Zudem finden sich weitere Informationen in den Präsentationsfolien zum Programm (Leitet Herunterladen der Datei einhier) sowie bei den beiden Ansprechpartnerinnen Jun.-Prof. Dr. Julia Hapke (julia.hapke@uni-tuebingen.de) bzw. Dr. Katharina Ptack (katharina.ptack@uni-bayreuth.de).