Neuerscheinungen 22 (15.10.2007)

Nils Neuber: Entwicklungsförderung im Jugendalter. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde aus sportpädagogischer Perspektive. (Wissenschaftliche Schriftenreihe des DOSB, 35). Schorndorf: Hofmann 2007, 318 S., ISBN 978-3-7780-8335-2,
28,00 EUR

Der Begriff der Entwicklungsförderung wird im pädagogischen Kontext immer häufiger gebraucht. Allerdings mangelt es sowohl an theoretischen Grundlegungen als auch an empirischen Überprüfungen. Vor diesem Hintergrund verfolgt die vorliegende Arbeit, ausgezeichnet mit dem Carl-Diem-Preis 2006, zwei zentrale Zielsetzungen: Zum einen soll der Begriff der Entwicklungsförderung im Jugendalter theoretisch bestimmt werden. Zum anderen sollen wesentliche Voraussetzungen einer Entwicklungsförderung durch Sport erfasst werden. Im theoretischen Teil werden dementsprechend die Begriffe Entwicklung und Förderung untersucht, bevor die Entwicklungsförderung mit Bezug auf das pädagogische Konzept der Entwicklungsaufgabe bestimmt wird. Das Jugendalter wird über aktuelle Moratoriums- und Transitionskonzepte konzeptualisiert und auf zentrale Settings des Jugendsports bezogen. Auf der Basis von sechs Stichproben (N=143 bis N=774) werden im empirischen Teil Untersuchungsergebnisse zu juvenilen Entfaltungsbedürfnissen und Entwicklungsaufgaben im Sport sowie zum pädagogischen Handeln im Sportunterricht berichtet. Anknüpfungspunkte für sportpädagogische Interventionen werden dabei in den Aspekten Bedürfnisorientierung, Mehrperspektivität, Transparenz, Mitbestimmung, Verständigung und Verlässlichkeit gesehen.

Ilse Hartmann-Tews & Britt Dahmen (Hrsg.): Sportwissenschaftliche Geschlechterforschung im Spannungsfeld von Theorie, Politik und Praxis. Jahrestagung der dvs-Kommission Geschlechterforschung vom 9.-11.11.2006 in Köln. (Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 169). Hamburg: Czwalina 2007, 224 S.,
ISBN 978-3-88020-491-1, 22,50 EUR.

Sportwissenschaftliche Geschlechterforschung steht seit jeher in einem engen Wechselverhältnis zur sportbezogenen Frauen- und Gleichstellungspolitik sowie zur Sportpraxis in Schule und Sportverein. Dieses Spannungsverhältnis hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Die Jahrestagung 2006 der dvs-Kommission Geschlechterforschung hat sich vor diesem Hintergrund folgenden Fragestellungen gewidmet: Welche forschungsstrategischen Herausforderungen kristallisieren sich für die Theorieentwicklung und methodischen Zugänge im Sinne einer geschlechtssensiblen Forschung für die Zukunft heraus, die sowohl grundlagentheoretische als auch anwendungsbezogene Erkenntnisse bringen soll? Inwiefern hat die sportwissenschaftliche Geschlechterforschung Zugänge zur Geschlechterthematik für die Sportpraxis in Schulen und Vereinen geschaffen und welche Entwicklungsperspektiven sind erkennbar? Welche Herausforderungen ergeben sich für die sportwissenschaftliche Geschlechterforschung durch die sich weiterentwickelnde Geschlechterpolitik (im Sport) vor allem vor dem Hintergrund der Einführung von "Gender Mainstreaming"? Welche Kommunikationsstrategien erscheinen Erfolg versprechend, um die unterschiedlichen Logiken der Systeme (Sport-)Wissenschaft, (Sport-)Politik und (Sport-)Praxis in einem gleichberechtigten Dialog zusammenzubringen und Abhängigkeitsverhältnisse auszutarieren?

Siegbert Engel: Richtig Tai Chi. (BLV Sportpraxis Top). München:
BLV 2007, 128 S., ISBN 978-3-8354-0079-5, 12,95 EUR

Tai Chi, die aus China stammende Bewegungskunst, kann in Zeiten großer Belastung den nötigen Ausgleich bringen. Im vorliegenden Band stellt der Autor, Tai Chi- und Qi Gong-Lehrer mit 25 Jahren praktischer Erfahrung, die meditative Bewegungsform vor. Sein Kurs beginnt mit Vorübungen: Ob Armschwingen, Schrittfolgen, Sitzübungen, Dehnung oder Atmung - Tai Chi beeinflusst Körper und Geist. Die langsamen und fließenden Bewegungen bringen die nötige Ruhe und fördern die Konzentrations- wie Koordinationsfähigkeit. Die positiven Effekte wie verbesserte Atmung oder Steigerung der Beweglichkeit sowie die ausgleichenden Einflüsse auf das Nerven- und das Herz-Kreislauf-System sind verblüffend. Tai Chi hat im Lauf der Jahre viele Veränderungen erlebt und verschiedene Schulen ausgebildet. Besonders beliebt ist die 24-Bilder-Form, auch Peking-Form genannt, die hier vorgestellt wird.

Frank Daumann, Mathias Langer & Andrea Altmann: Zusammenarbeit zwischen den Olympiastützpunkten und der Wirtschaft. Entwicklung einer empirisch-basierten Vermarktungsstrategie. (Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 2007-04). Köln: Sportverlag Strauß 2007, 167 S., ISBN 978-939390-96-1,
39,00 EUR

Die Planung der finanziellen Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt ihrer Gründung sah vor, dass die Olympiastützpunkte zu einem Drittel durch die Wirtschaft und dabei insbesondere durch Sponsoringgelder finanziert werden sollten. Dieses Ziel konnte bislang bei weitem nicht realisiert werden. In diesem Kontext ist die Fragestellung des vorliegenden Forschungsprojekts zu verorten. So sollte damit zum einen der Status Quo der Vermarktung von Sponsoringrechten durch die Olympiastützpunkte analysiert und zum anderen eine Strategiekonzeption für die Vermarktung der Sponsoringrechte entworfen werden.

Ralf Sygusch: Psychosoziale Ressourcen im Sport. (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, 160). Schorndorf: Hofmann 2007,
256 S. ISBN 978-3-7780-4600-5, 21,90 EUR

Psychosoziale Ressourcen - z. B. ein stabiles Selbstkonzept, soziale Kompetenzen und Gruppenzusammenhalt - bilden Voraussetzungen, um Anforderungen im Sport (Training, Wettkampf) sowie im Alltag (Schule, Beruf, Familie etc.) erfolgreich zu bewältigen. Obwohl der hohe Stellenwert psychosozialer Ressourcen im Sport und Möglichkeiten zur ihrer Stärkung durch Sport unbestritten sind, bleibt ihre Förderung beim üben, Trainieren und Wettkämpfen bislang meist dem Zufall überlassen. Das vorliegende Konzept zielt auf die systematische Förderung psychosozialer Ressourcen im Rahmen sportlicher Aktivitäten in Schule und Verein. Dabei geht es von folgender Grundidee aus: Eine Förderung durch Sport muss an solchen Ressourcen ansetzen, die im Sport selber von zentraler Bedeutung sind. In diesem Sinne orientiert es sich am Gegenstand "Sport" bzw. "Sportarten". Das Konzept begründet - ausgerichtet an den verschiedenen Anwendungsfeldern Schule, Verein, Talentförderung - eine Auswahl von Ressourcen (WAS), die Formulierung von Kernzielen (WOHIN) sowie Methoden (WIE). Im Sinne eines Rahmenkonzepts sind Kernziele und Methoden auf eine Übersetzung in unterschiedliche Sportarten und Anwendungsfelder ausgerichtet.

Karlheinz Langolf & Reinhard Roth (Hrsg.): Volleyball international in Forschung und Lehre 2006. (Sportwissenschaft und Sportpraxis, 150). Hamburg: Czwalina 2007, 96 S., ISBN 978-3-88020-489-8,
12,00 EUR

Das 32. Symposium des Deutschen Volleyball Verbandes fand im September 2006 in der führenden schweizerischen Sportschule Magglingen statt. Die in diesem Band dokumentierten Vorträge waren sowohl wissenschafts- als auch praxisorientiert und beschäftigten sich mit Themengebieten aus der Psychologie, der Medizin, der Medienwelt, der Trainingswissenschaft und des Leistungssports.

Silja Schröder & Martin Holzweg (Hrsg.): Die Vielfalt der Sportwissenschaft. Schorndorf: Hofmann 2007, 264 S.,
ISBN 978-3-7780-6140-4, 21,90 EUR

Das Buch ist eine Festschrift für Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Haag, M.S., die die Doktoranden Herbert Haags anlässlich seines 70. Geburtstages zusammengestellt haben. Zahlreiche Schüler, Kollegen und befreundete Wissenschaftler widmen dem Jubilar einen Beitrag aus ihrem Fachgebiet. Die Festschrift zeigt zum einen, wie vielfältig die Sportwissenschaft ist - sie stellt eine Sammlung von Beiträgen (u.a. von M.-P. Büch, E. Franke, O. Grupe, G. Hecker, K. Heinemann, M. Kolb, J. Krug, M. Lames, W.-D. Miethling, B. Strauß, W. Tokarski, K. Weber, M. Wegner, A. Woll) aus der Sportpädagogik, Sportpsychologie, Sportsoziologie, Sportmedizin, Sportökonomie, Sportpolitik, Sportphilosophie und Trainingswissenschaft sowie aus dem Bereich des Sportrechts dar. Sie macht zum anderen darauf aufmerksam, wie vielfältig das Wirken Herbert Haags in der Sportwissenschaft war.

Gerhard Trosien & Michael Dinkel (Hrsg.): Sportökonomische Beiträge zur FIFA Fußball WM 2006. Heidelberg: abc 2007, 204 S., ISBN 978 -3-938833-09-4, 29,00 EUR

Die FIFA Fußball WM war das Sport- sowie Medienereignis im Jahr 2006. Ein Jahr nach Abschluss dieses "Mega-Events" erläutert der Sammelband die sportökonomischen Bezugspunkte aus der jeweiligen Expertensicht. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger schafft mit einer eindrucksvollen Einführung die Grundlage für die folgenden Beiträge. Hierzu sind die Bereiche des WM-Organisationskomitees sowie Besonderheiten bei der Organisation, der internen Abläufe und Inhalte dargestellt. Ausführlicher wird auf das sportpolitische Protokoll, das Volunteer-Programm sowie die Akkreditierung eingegangen. Zudem bot die WM 2006 für das Engagement von Wirtschaftspartnern eine einmalige Plattform, die im Mittelpunkt der weiteren Beiträge steht. Sowohl im Sponsoren- als auch Lizenzpartnersegment sind Engagements und ihre Umsetzungen vorgestellt, die beispielhaft sein können. Neben der WM-Organisation als interne Analyse und den Wirtschaftspartnern als externe Beteiligte hatten noch viele weitere Organisationen an der Fußball-Weltmeisterschaft partizipiert bzw. in vielfältiger Weise profitiert. Medien, Spielorte und Mannschaftsquartiere sowie Länder und schließlich die Bundesrepublik insgesamt stehen im Zentrum der Beiträge. Demzufolge sind auch die berücksichtigten Analysen und Bewertungen sehr vielschichtig und zum Teil prognostisch angelegt, da einige Auswirkungen erst zukünftig sichtbar werden. Auch wenn gesamtwirtschaftlich zu vernachlässigende Effekte das Ergebnis der Fußball WM 2006 sein sollten, sie war jedoch ein einzigartiges "Event", das zahlreiche Emotionen und nun auch Erinnerungen freisetzte.

Ulrike Burrmann (Hrsg.): Zum Sportverständnis von Jugendlichen. Was erfassen schriftliche Jugendsporterhebungen? (Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 2007-05). Köln: Sportverlag Strauß 2007, 426 S., ISBN 978-3-939390-97-8, 49,00 EUR

Obwohl sich heutzutage die allermeisten Kinder und Jugendlichen in erheblichem Umfang - und dies wahrscheinlich mehr als zu früheren Zeiten - am Sport beteiligen, lassen sich zugleich Defizite in deren (sport)motorischen Leistungsfähigkeiten registrieren, die offenbar heutzutage deutlicher in Erscheinung treten als bei früheren nachwachsenden Generationen. Bei der Suche nach einer plausiblen Auflösung dieses Widerspruchs sind Überlegungen in Betracht zu ziehen, die in der bisherigen Diskussion zwischen den Vertretern der "Versportlichungsthese" auf der einen und der "Bewegungsmangel-These" auf der anderen Seite nur selten aufgenommen wurden. Sie lassen sich so skizzieren: Im Zuge der Expansion und Pluralisierung des Sports dürften sich das Sportverständnis und in Zusammenhang damit auch die Sportengagements von Heranwachsenden gewandelt haben. Während früher wahrscheinlich das "Sportkonzept" eines relativ strikt definierten wettkampforientierten Sportarten-Sports dominierte, hat sich dieses Sportverständnis in neuerer Zeit ausdifferenziert, wobei es erweitert wurde durch Sportkonzepte, welche die vielfältigen Formen des nicht wettkampfgebundenen Sports eins "Alltags-" oder "Freizeitsports" eines "nicht-sportlichen Sports" einschließen. Dabei handelt es sich möglicherweise um Sportkonzepte und damit verkoppelte Sportengagements, welche die (sport)motorischen Leistungsfähigkeiten weniger beanspruchen und deren Entwicklung weniger förderlich sind als der tradierte wettkampforientierte Sportarten-Sport.

Jürgen Buchbauer & Martina Kling. Fit ab 50+. Fitness ist keine Frage des Alters. Schorndorf: Hofmann 2007, 280 S., ISBN 978-3-7780-6120-6, 26,90 EUR

Das vorliegende Buch bezieht selbstverständlich auch die Generation jünger als 50 Jahre mit ein. Der Band befasst sich einleitend mit den Grundlagen der Anatomie und Gelenklehre in ihrem funktionellen Zusammenhang. Berücksichtigt wird nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Gehirnleistung im Verlauf des Lebens, die Wirkung des Sports bei Stress, möglichen Formen bei degenerativen Problemen wie Arthrose, Osteoporose, Bluthochdruck sowie Rücken- und Bandscheibenleiden. Wichtige Hinweise zur Ernährung sowie Tipps zur Reduktion von Übergewicht durch gezielte sportliche Aktivitäten sind ein weiterer Bestandteil des Buches. Für den "Nichtsportler" gibt es ein Kapitel zum Selbsttesten von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination. Auch Übungen in der freien Natur kommen nicht zu kurz. Ergänzt erhält der Leser Hinweise für die Anmeldung im Sportstudio sowie Informationen über die richtige Sportbekleidung und den optimalen Sportschuh.

Christoph Kolodziej: Richtig Handball. (BLV Sportpraxis Top). München: BLV 2007, 128 S., ISBN 978-3-8354-0302-4, 12,95 EUR

Wer sich aktiv oder als Zuschauer für Handball interessiert, findet im vorliegenden Buch eine praxisorientierte, allgemein verständliche Gebrauchsanweisung mit einer Reihe von Hintergrundinformationen und nützlichen Praxis-Hilfen vom Anfänger- bzw. Kinderhandball bis zum leistungsorientierten Handballsport. Ein kurzer Rückblick zu Beginn des Buches beschreibt die Entwicklung des Feldhandballs zu einer Hallen- und Beachsportart. Danach bestimmt der Spielgedanke das Buch: Wichtige Regeln und Schiedsrichterzeichen werden verständlich erklärt, die Zeichen und Abkürzungen der Internationalen Handballföderation dargestellt. Ein Schwerpunkt liegt auf Technik und Taktik des Angriffs und der Verteidigung. Explizit schildert der Autor unterschiedlichste Spielsituationen, zeigt die besten Spielweisen und erläutert häufig gemachte Fehler. Zahlreiche Farbfotos verdeutlichen Spielsituationen und Körperhaltungen, Grafiken erklären Taktiken und Abläufe. Auch Trainer und Betreuer der Handballspieler profitieren von diesem Buch: Der Autor erklärt genau, wie man Talente erkennen kann, Spieler motiviert und welche Bedeutung gekonntes Coaching für den Spielerfolg hat. Verhaltensratschläge zur Verletzungsvorbeugung und Ersten Hilfe runden den Ratgeber ab.

Elisabeth Brugger, Anita Schmid & Walter Bucher (Red.):
1000 Spiel- und Übungsformen zum Aufwärmen. 12., überarbeitete Auflage Schorndorf: Hofmann 2007, 296 S., ISBN 978-3-7780-6402-3, 21,90 EUR

Lustvolles, gezieltes Aufwärmen ist in einem guten Sportunterricht wichtig. Oft fehlen Lehrpersonen und Freizeitsportlern geeignete Ideen. In diesem Buch werden über 1000 spielerische Formen angeboten, alle durchnummeriert, skizziert und übersichtlich geordnet. In einem kurzen, originell gestalteten Theorieteil werden grundlegende Informationen gegeben.

Carl Müller-Platz (Hrsg.): Glukokortikosteroide in der Dopingforschung. (Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 2007-06). Köln: Sportverlag Strauß 2007, 148 S., ISBN 978-3-939390-98-5, 26,00 EUR

Die in diesem Band veröffentlichten Beiträge zeigen die Bandbreite der Probleme: 1. Es gibt bisher keine schlüssigen Beweise, dass die sportliche Leistungsfähigkeit durch die Anwendung von Glukokortikosteroiden gesteigert werden kann; 2. Soweit bislang untersucht, können Glukokortikosteroide den Nachweis des Missbrauchs anderer verbotene Wirkstoffe bei den Analysen nicht maskieren; 3. Leistungsbeeinflussend könnten die manchmal durch Glukokortikosteroide ausgelöste Euphorie und die Entzündungshemmung mit Schmerzreduktion wirken; 4. Die gesundheitlichen Risiken der Anwendung der Glukokortikosteroide bei Sportlern sind aus der Behandlung von Patienten weitestgehend bekannt; 5. Der Umfang des sportorthopädischen Einsatzes von Glukokortikosteroiden ist von den einzelnen Sportarten abhängig; 6. Mittels Urinanalyse ist nicht sicher festzustellen, ob eine verbotene, eine TUE- bzw. ATUE-pflichtige oder eine erlaubte Verabreichung erfolgte. Versuche in Richtung eines analytischen Nachweises über quantitative Grenzwerte haben in Hinblick auf die in aller Regel nur einzeln verfügbaren Urin-Kontroll-Proben kaum Aussicht auf Erfolg.

Martin Rall: Stationsarbeit im Sportunterricht und Vereinstraining. 133 Stationskarten und Auswertungsbögen. CD-ROM. Schorndorf: Hofmann 2007, ISBN 978-3-7780-6170-1, 12,90 EUR

Auf der CD-ROM befinden sich mehr als 115 Stationen aus 10 verschiedenen Sportarten (Basketball, Fußball, Handball, Volleyball, Badminton, Leichtathletik, Gerätturnen, Krafttraining, Muskelfunktionstest, Winterolympiade), die es dem Sportlehrer oder Trainer erleichtern, ein Stationstraining durchzuführen. Jede Station ist separat auf einem Stationsblatt beschrieben, das ausgedruckt werden kann. Die Stationsblätter enthalten jeweils eine Aufbauskizze, eine Beschreibung der Aufgabe, das benötigte Material sowie, falls sinnvoll, einen Bewertungsvorschlag. Die erreichten Punkte an den verschiedenen Stationen können in Auswertungsbögen eingetragen werden. Außerdem enthält die CD-ROM 16 vorbereitete Arbeitsblätter mit denen die Schüler selbst anhand von Vorgaben eigene Stationen entwickeln können. Die Dokumente sind auf der CD-ROM als Word- und als PDF-Dokumente abgelegt, wodurch es möglich ist, einzelne Stationen zu verändern.