Neuerscheinungen 10 (12.08.2006)

Maike Tietjens & Bernd Strauß (Hrsg.): Handbuch Sportpsychologie. (Beiträge zur Lehre und Forschung im Sport, 153). Schorndorf: Hofmann 2006, 352 S., ISBN 3-7780-4530-X, 29,90 EUR

Das Handbuch geht auf die klassischen Grundlagen der (Sport-)Psychologie und zentrale angewandte Themen ein und möchte in kurzer und knapper Form Orientierung über Inhalte des Faches bieten. Die Einleitung (u.a. mit Beiträgen von Klaus Willimczik und Jürgen Nitsch) dient der Einführung in das Wissenschaftsfeld Sportpsychologie und dessen ethischem Verständnis. Das Kapitel "Informationsverarbeitung" (mit Beiträgen von Jörn Munzert, Ernst-Joachim Hossner, Frank Hänsel u.a.) fokussiert auf verschiedene Aspekte der motorischen und kognitiven Informationsverarbeitung. Das Kapitel "Entwicklung und Persönlichkeit" (mit Beiträgen von Heinz mechling & Alfred O. Effenberg, Achim Conzelmann, Dorothee Alfermann u.a.) thematisiert dies aus Sicht der motorischen Entwicklung, der Sozialisation und Identitätsentwicklung und der Persönlichkeitsentwicklung. Das Kapitel "Motivation und Emotion" (mit Beiträgen von Jürgen Beckmann & Anne-Marie Elbe, Oliver Stoll u.a.) behandelt zentrale Themen die zum Verständnis von Motivation und Emotion im Sport(-unterricht) beitragen. Das Kapitel "Soziale Aspekte" (mit Beiträgen von Sabine Würth, Andreas Wilhelm u.a.) thematisiert soziale Kognitionen, Interaktion, Gruppen, Aggressionen und soziale Förderung im und durch Sport. Das Kapitel "Förderung von Spitzenleistungen" befasst sich mit psychologischem Training im Anwendungsfeld Leistungssport (mit Beiträgen von Roland Seiler, Michael Kellmann & Heiner Langenkamp, Thomas Schack u.a.). Im Kapitel "Freizeit und Gesundheit" (mit Beiträgen von Reinhard Fuchs, Jens Kleinert,�Manfred Wegner) wird schließlich der Blick auf das Anwendungsfeld Freizeit und Gesundheit gerichtet. Das Handbuch richtet sich sowohl an Fachkolleginnen und Kollegen, an Studentinnen und Studenten, an Sportlehrkräfte, Trainerinnen und Trainer als auch an Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Breiten-, Leistungs- und Schulsport.

Martin Engelhardt, Birgit Franz, Georg Neumann & Arndt Pfützner (Red.): 19. und 20. Internationales Triathlon-Symposium. Bad Endorf 2004/Bad Buchau 2005. (Triathlon und Sportwissenschaft, 18). Hamburg: Czwalina 2006, 112 S., ISBN 3-88020-471-3, 12,50 EUR

Der vorliegende Band versammelt aktuelle sportwissenschaftliche und sportmedizinische Beiträge aus den Internationalen Triathlon-Symposien 2004 und 2005. 2004 fand im Rahmen der 20. Deutschen Triathlon-Meisterschaft der Ärzte und Apotheker das 19. Triathlon-Symposium in Bad Endorf statt. Neben der Weltstandsanalyse im Triathlon (Pfützner, Moeller & Knoll) werden Beiträge mit internistischen und orthopädischen Schwerpunkten veröffentlicht, so z.B. zur Laktatpufferung bei intensiven Belastungen (Neumann & Diefenbach), zur Entwicklung körperbaulicher Merkmale von Leistungstriathleten (Fröhner & Wagner) oder zur Validität von respiratorisch ermittelten Leistungsschwellen (Lorenz, Fritsch & Jeschke). Das 20. Triathlon-Symposium im Jubiläumsjahr des Triathlonvereins Deutscher Ärzte und Apotheker (gegr. 1985) zog über 80 Teilnehmer nach Bad Buchau. Drei Beiträge des Symposiums (Neumann: Kohlenhydrat- und Proteinaufnahme im Triathlon, Rentschler: Schwimmen im Triathlon; Weber: Kaderkarrieren im Triathlon) wurden in diesen Band aufgenommen.

Monica Lierhaus (Hrsg.): Germany 2006. Das Buch zur Fußball-WM. Berlin: Das Neue Berlin 2006, 192 S., ISBN 3-360-01285-2, 19,90 EUR

Das Buch dokumentiert das Fußball-Großereignis dieses Jahres in der ausführlichen Berichterstattung ausgewiesener Fußball-Experten (u.a. Gregor Derichs, Christoph Dieckmann, Ralph Durry, Erik Eggers, Rainer Kalb, Heinz Florian Oertel, Ronald Reng Jens-Jörg Rieck, Oliver Trust) und in rund 300 Farbbildern der Agentur dpa-picture über alle Begegnungen des Turniers und alle Mannschaften. Fundierte Analysen und Hintergrundkommentare, ein Sonderbeitrag, der sich mit der Arbeit der Schiedsrichter während des Turniers befasst, ein Blick zu den Fans außerhalb der Stadien, Rückblicke auf die bisher ausgetragenen 15 Weltmeisterschaften und nicht zuletzt eine vollständige WM-Statistik machen dieses Buch zu einer schönen Erinnerung an die Weltmeisterschaft in Deutschland und zugleich zu einem wertvollen Nachschlagewerk für die Zukunft.

Jörg Zeyringer & Adi Hütter: Die 11 Gesetze der Motivation im Spitzenfußball. Zürich: Orell Füssli 2006, 184 S., ISBN 3-280-05181-9, 24,00 EUR

Erfolg ist kein Zufall. Gerade im Spitzenfußball zeigt sich deutlich: Nur wer nach bestimmten Grundsätzen handelt, ist erfolgreich. Der Motivationsexperte Jörg Zeyringer und der österreichische Profifußballer Adi Hütter (Salzburg) legen jetzt die 11 Gesetze der Motivation vor, die zum Erfolg führen. 16 Spitzenspieler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (u.a. Thomas Linke, Edi Glieder, Herbert Prohaska, Alexander Zickler, Pascal Zuberbühler) verraten ihre persönlichen Tricks und geben wertvolle Tipps für alle, die im Fußball mehr erreichen möchten. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie sich diese internationalen Profis motivieren und auf welche motivationspsychologische Grundsätze sie zurückgreifen, zum Beispiel wenn es im Champions-League-Finale zum Elfmeterschießen kommt. Die 11 Gesetze beruhen auf vielen spannenden und zum Teil unbekannten Geschichten über die Stars. Jedes Gesetz liefert einfach umzusetzende Anregungen für höchste Motivation, die nicht nur im Fußball und in vielen anderen Sportarten zu Spitzenleistungen führen, sondern auch im täglichen Leben.

Mirelle Dorit Herpel: Richtig trainieren mit dem Thera-Band. (blv sportpraxis top). München: BLV 2006, 128 S., ISBN 3-8354-0067-3, 12,95 EUR

Das Thera-Band ist ein wunderbares, universell einsetzbares Trainingsgerät. Es kostet wenig, passt in jede Hosentasche und ermöglicht ohne großen Aufwand, immer und überall etwas für die körperliche Fitness, eine gute Figur und nicht zuletzt für die Gesundheit zu tun - egal ob zu Hause, im Büro, auf Geschäftsreise oder im Hotelzimmer in den Ferien. Die Autorin zeigt in ihrem Buch, wie dieses Bewegungskonzept funktioniert. Es geht darum, Kraft aufzubauen, die die Körperhaltung stabilisiert, um möglichen Erkrankungen wie Muskelschwund, Arthrose oder Osteoporose vorzubeugen. Da das Thera-Band in acht verschiedenen Stärken/Widerständen erhältlich ist, ist es für alle Fitnesslevels einsetzbar. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Ausstattung und Pflege der Bänder beginnt die Trainingspraxis: Den Aufwärmübungen folgen rund 100 Basisübungen für den gesamten Bewegungsapparat. Egal ob Bauch, Beine, Po, Arme, Schultern oder Rücken - präzise beschriebene Übungen zeigen, wie die verschiedenen Muskelgruppen trainiert werden. Für Fortgeschrittene finden sich bei allen Basisübungen Variationen. Wem es danach nicht mehr genügt, nur zum nächst stärkeren Band zu greifen, für den hat die Autorin komplexe Bewegungsabläufe zusammengestellt, mit denen die Leistungsfähigkeit der Muskulatur weiter gesteigert werden kann. Dehnungs- und Entspannungsübungen schließen die Trainingseinheiten ab. Vier verschiedene Übungsprogramme, die sich ganz leicht in den Alltag integrieren lassen, runden den Band ab, mit dem alle, die ohne großen Aufwand trainieren und Bewegungsdefizite ausgleichen wollen, trainieren können. Für Thera-Band-Trainer, die auf der Suche nach neuen Übungsvarianten sind, ist das Buch eine Fundgrube an Anregungen.

Klaus Fischer, Eckhart Knab & Melanie Behrens: Bewegung in Bildung und Gesundheit. 50 Jahre Psychomotorik in Deutschland. Lemgo: Aktionskreis Literatur und Medien 2006, 440 S. (+ DVD),
ISBN 3-7780-7915-8, 14,90 EUR

Das Jahr 1955 markierte den Beginn der Entstehungsgeschichte der Psychomotorik und war Anlass für die Jubiläums- und Kongressveranstaltung vom 6.-8. Oktober 2005 in Köln, der gleichberechtigt vom Aktionskreis Psychomotorik e.V., dem Berufsverband der Diplom-Motologinnen, dem Deutschen Berufsverband der Motopädinnen/Mototherapeutinnen und der Heilpädagogischen Fakultät der Universität zu Köln durchgeführt wurde. Der vorliegende Kongressband fasst die wichtigsten Vorträge, Seminar- und Workshopbeiträge von Wissenschaftlern aus Deutschland und verschiedenen europäischen Ländern zusammen und versteht sich als Profilschärfung durch neue Themen zwischen Bildungsdebatte und Gesundheitspolitik. Inhaltlich gliedert sich der Band in vier Themenbereiche: I. Lernforschung und Entwicklung, II. Qualitätsentwicklung und konzeptionelle Profilbildung in der Psychomotorik, III. Psychomotorik in Europa; IV. Die Bedeutung der Bewegung für Salutogenese und Resilienz. Mit diesem Kongressbericht leistet die Psychomotorik einen Beitrag zur interdisziplinären Fachdiskussion um Bildung und Gesundheit.

Reinhard Kahl: Die Entdeckung der frühen Jahre. Die Initiative "McKinsey" bildet. Zur frühkindlichen Bildung. (Archiv der Zukunft). Weinheim: Beltz 2006, Doppel-DVD mit ausführlichem Booklet, ISBN 3-407-85771-3, 26,00 EUR

"Wer an den Kindern spart, wird in Zukunft verarmen" – so lautet das Motto der Initiative "McKinsey bildet". In vier Werkstattgesprächen und einem Kongress hat die Initiative die Situation der frühkindlichen Bildung in Deutschland analysiert und ein Konzept für ihre Entwicklung erarbeitet. Das Ergebnis wird in insgesamt neun Stunden filmischer Dokumentation auf zwei DVDs vorgestellt. Dazu gehören: (1) der Film "Die Entdeckung der frühen Jahre": In 50 Minuten zeigt er den über fast ein Jahr gelaufenen Prozess, zu dem auch Aktionstage von Naturwissenschaft�lern oder Musikern in Kitas gehören. Neben der Dokumentation gibt es auch eine Kurzfassung; (2) 19 der in den Werkstätten und auf dem Kongress gehaltenen Vorträge werden vollständig oder in Ausschnitten dokumentiert. Dazu gehören Analysen von Wissenschaftlern, Vorschläge von Künstlern, Überlegungen von Politikern und Reflexionen aus der Praxis - von Daniel Barenboim und Royston Maldoom (Rythm is it!) über Jürgen Kluge, Hubert Markl, Christiane Nüsslein-Volhard und Andreas Schleicher bis zu Wassilios E. Fthenakis und Elsbeth Stern; (3) zehn filmische Impressionen zur frühkindlichen Bildung geben vertiefende Einblicke in Kitas und in die Themen der Werkstattgespräche. Das informative Booklet, in dem auch die Kernthesen der dokumentierten Vorträge zusammengefasst sind, führt als Navigator durch die Menüs der beiden DVDs. Die Filme und Vorträge sind in Kapitel eingeteilt, die sich jeweils einzeln starten lassen.

Sabine Roth & Isabella Schneider-Eberz: 1013 Spiel- und Übungsformen für Senioren. 6., überarb. Aufl. Schorndorf: Hofmann 2006, 288 S., ISBN 3-7780-6336-7, 20,90 EUR

Die Übungsvorschläge in diesem Buch richten sich an die Zielgruppe der Senioren. Ferner sollen, durch das breite Spektrum der hier dargestellten Übungsformen, alle Übungsleiter, Sportlehrer, die entsprechenden Vereine und Verbände in ihren Bemühungen in der Arbeit des Seniorensports tätig zu sein, unterstützt werden. Die Übungen dienen zur Förderung von Koordination, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Reaktions- und Konzentrationsvermögen.

Hermann Böhler, Christoph Ebert, Axel Head & Matthias Laar: Mountainbiken. Alpin-Lehrplan 7. München: BLV 2006, 192 S.,
ISBN 3-8354-0065-7, 28,00 EUR

Wer sich auf zwei Rädern sicher in der Bergwelt bewegen möchte, braucht handfestes Know-how. Der neu vorliegende DAV Alpin-Lehrplan 7 zum Mountainbiken ist für Einsteiger und Tourenbiker, sowie für Mountainbikelehrer und Mountainbikeführer konzipiert. Die Autoren, allesamt Experten in Sachen Radsport, vermitteln zunächst anschaulich und auf dem neuesten Stand der Technik jede Menge Praxiswissen zu Material und Ausrüstung, zur Tourenplanung und Orientierung im Gelände, geben Hilfestellung für einen Fitnessplan, die richtige Ernährung sowie Hinweise zum Umweltschutz. Im Folgenden gelingt es ihnen, mit einem neuen methodischen Ansatz die Bewegungstechnik transparenter zu machen. Ganz gleich auf welchem sportlichen Niveau man einsteigt, die jeweiligen Fähigkeiten und Fertigkeiten können überprüft und verbessert werden. Von den genauen, mit vielen brillanten Fotos illustrierten Bewegungsanalysen und Übungen profitieren sowohl die Einsteiger als auch die Fortgeschrittenen und die Spezialisten wie Downhiller, Dirt-Biker, Trial-Freaks oder Racer. Denn sie bauen systematisch auf und befähigen, mit zunehmend kniffligen Situationen, mit Hindernissen, Stufen und Kurven fertig zu werden. Nicht zuletzt bekommen Mountainbikelehrer und Tourenführer mit diesem Buch einen Leitfaden an die Hand, auf dessen umfassendes, praxisbezogenes und erprobtes Hintergrundwissen sie jederzeit zurückgreifen können. Der Lehrplan ermöglicht Bikern mit ganz unterschiedlichen Interessen und Schwerpunkten, das eigene Leistungsniveau zu steigern.

Michael Barsuhn, Jutta Braun & Hans Joachim Teichler: Chronik der Sporteinheit. Vom Mauerfall bis zur Aufnahme der fünf Landessportbünde am 15. Dezember 1990 in den Deutschen Sportbund. DOSB, BISp, Universität Potsdam 2006, 90 S., Broschüre/PDF-Dokument, kostenlos

Der Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Sports an der Universität Potsdam hat mit Unterstützung der Stiftung zur Aufbereitung der SED-Diktatur, der Bundeszentrale für politische Bildung und des Deutschen Olympischen Sportbundes eine "Chronik der Sporteinheit" erarbeitet. Diese umfassende Chronik der "Deutschen Sporteinheit" soll an die vielfältigen und spannenden Ereignisse der 14 Monate vom Mauerfall bis zur Vereinigung des deutschen Sports am 15. Dezember 1990 in Hannover erinnern und eine Basis für die sportgeschichtliche Aufarbeitung dieser lebhaften Zeit schaffen. Die "Chronik der Sporteinheit" kann als PDF-Dokument beim DOSB heruntergeladen werden.

Volker Rittner, Robert Keiner & Richard Keiner: Freiwillige Tätigkeit im Sport. Sportbezogene Auswertung des Freiwillingensurveys des BMFSFJ 1999 und 2004. Köln: DSHS Köln 2006, Kurzfassung (29 S.), Langfassung (85 S.), PDF-Dokumente, kostenlos

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat im Jahr 2004 den Freiwilligensurvey zum zweiten Mal nach 1999 durchgeführt. Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine für die Bevölkerung Deutschlands (ab 14 Jahre) repräsentative Befragung von 15.000 Personen zu Ehrenamt und bürgerschaftlichem Engagement. Aus der Erhebung geht unter anderem hervor, dass der Sport weiterhin den mit Abstand größten Bereich der freiwilligen Tätigkeit in Deutschland darstellt. Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft und der Deutsche Olympische Sportbund haben gemeinsam eine sportbezogene Auswertung der Freiwilligensurveys veranlasst und finanziert, die vom Institut für Sportsoziologie der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt wurde. Durch den Vergleich der Daten von 1999 und 2004 zu Ausmaß, Art, Bedingungen und Förderungsmöglichkeiten der Freiwilligentätigkeit im Sport liegt eine umfassende Beschreibung und Analyse der Entwicklung in diesem Feld vor. Freiwillige beziehungsweise ehrenamtliche Tätigkeit ist eine der tragenden Säulen des deutschen Sportsystems. Mehr als jeder zehnte Bundesbürger über 14 Jahren übt im Bereich Sport und Bewegung eine freiwillige Tätigkeit aus. Über 90 Prozent dieser freiwillig Tätigen sind in einem Sportverein engagiert. Kein anderer gesellschaftlicher Bereich kann auf eine solch große Zahl freiwillig tätiger Menschen zurückgreifen. Sportvereine sehen jedoch die Gewinnung und Einbindung von ehrenamtlichen Mitarbeitern als großes Problemfeld zukünftiger Entwicklung. Bei der sportbezogenen Auswertung wird der Schwerpunkt darauf gelegt, das Profil der freiwillig Tätigen im Sport zu umreißen und typische Muster ihrer Tätigkeit differenziert zu beschreiben. Um dies zu ermöglichen, werden neben den Binnenvergleichen nach Alter und Geschlecht, Motivation und Tätigkeitsbereich insbesondere auch Vergleiche mit den freiwillig Tätigen in zwölf anderen Tätigkeitsbereichen angestellt (etwa in den Bereichen "Schule und Kindergarten", "Kirche und Religion" oder "Kultur und Musik"). Tatsächlich zeigen sich neben vielen, teilweise bemerkenswerten Gemeinsamkeiten auch eine Reihe spezifischer Unterschiede, die die Annahme stützen, dass es zumindest in einem Teilbereich ein eigenes Profil der ehrenamtlichen Tätigkeit im Sport gibt. Für detaillierte geschlechts- und altersspezifische Ergebnisse, Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern und tiefer gehende Vergleiche mit anderen Bereichen des freiwilligen Engagements stehen die sportbezogenen Auswertungen als Kurzfassung und Langfassung als PDF-Dokumente beim DOSB zur Verfügung.